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Der Ton macht die Musik: Beleidigungen und Cyber-Mobbing

Wer sich im Ton vergreift, kann ebenso schnell in ein Abmahnungsverfahren verwickelt werden wie bei einer Urheberrechtsverletzung. Grundsätzlich ist es im Netz wie im echten Leben: Freundliche, konstruktive Kritik ist stets erlaubt – Beleidigungen, Schmähungen oder gar Beschimpfungen können rechtsverletzend sein.

Wer online – in einem Forum, einem sozialen Netzwerk oder in den Kommentaren eines Blogs – beleidigt wird, kann und sollte sich dagegen wehren. Meist reicht dafür schon eine Aufforderung, die Beleidigung zu löschen – auch über die Meldefunktion bei Posts in sozialen Netzwerken -, oder in Foren mit Unterstützung durch Personen, die moderieren. Auch die seitenbetreibende Organisation kann unterstützen.

Ist dieser kooperative Lösungsversuch zwecklos, kann mit einem juristischen Beistand gegen die Beschimpfung vorgegangen werden. Um das Fehlverhalten eines anderen zu beweisen, sollten immer und sofort Screenshots der Konversation oder des beleidigenden Posts gemacht werden.

Verletzende oder verleumderische Inhalte können auch aus Suchergebnissen entfernt werden. Die Löschung der Inhalte selbst muss dann über den anzeigenden Suchmaschinenbetreiber, etwa Google oder Microsoft, erreicht werden. Auch hierbei kann eine Anwältin oder ein Anwalt helfen.

Anleitungen, Tipps und Adressen erhalten Sie in Webinaren und Schulungen, die unsere Scouts anbieten.

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