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News & Trends

Tag des geistigen Eigentums

Der Tag des geistigen Eigentums erinnert uns daran: Das Internet hat den Alltag von vielen Menschen extrem vereinfacht und bereichert. Das Internet bietet einen großen Freiraum, doch ist es kein rechtsfreier Raum. Viele Aufgaben lassen sich digital schneller und unkomplizierter erledigen. Die große Vielfalt des Angebots macht es Nutzerinnen und Nutzern möglich, Informationen und Inhalte zu Teilen und über alle Grenzen hinweg zu kommunizieren. Wie in der „Offline-Welt“ gibt es auch in der „Online-Welt“ Regelungen und Gesetze, die alle beachten müssen. Denn Fehlverhalten im Internet kann Konsequenzen haben und viel Geld kosten, unter Umständen sogar den Arbeitsplatz.

Die #DiNa - Tutorials beinhalten Tipps und Tricks für Ihr Surfverhalten im Internet.

 

Mehr Informationen zum Thema Recht finden Sie außerdem auf unserer Überblicksseite - für einen umfassenden Einblick in Online-Rechtsprechung besuchen Sie unsere Webinare zum Thema Recht Überblick & Recht Spezial.

 

 

Das Ehrenamt wächst

31 Millionen Freiwillige engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich – dies belegt das neu erschienene Freiwilligensurvey. Ob im Bereich Breitensport, Bildung oder in der Kirchengemeinde, die Anzahl der Freiwilligen steigt.

 

Das freiwillige Engagement in Deutschland ist vielfältig, es stellt eine zentrale Form der sozialen Teilhabe dar und es ist wertvoll für die Demokratie. Unentgeltlich und freiwillig engagiert sich fast jede/r zweite Deutsche in seiner Freizeit (43,6 Prozent der Gesamtbevölkerung über 14 Jahren). In den letzten fünfzehn Jahren ist die Engagementquote damit um knapp zehn Prozentpunkte angestiegen. 

Diese Zahlen entstammen dem aktuellen Freiwilligensurvey, für das das Bundesfamilienministerium knapp 30.000 Bürgerinnen im Jahr 2014 nach ihrem freiwilligen Engagement für die Gesellschaft befragen ließ. 

Die meisten Freiwilligen engagieren sich im Breitensport, viele auf dem Fußballplatz.

Junge und alte Menschen aller Berufs- und Bevölkerungsgruppen üben Ehrenämter aus. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen liegt der Anteil der freiwillig Engagierten am höchsten (47 Prozent). Der meisten Ehrenamtlichen sind mit 16,3 Prozent im Bereich Sport & Bewegung zu finden, gefolgt von den Bereichen Schule oder Kindergarten mit 9,1 Prozent und Kultur & Musik mit 9,0 Prozent. 

Engagement macht Spaß!

Die Mehrheit der Befragten – rund 58 Prozent – arbeitet bis zu zwei Stunden pro Woche für das Ehrenamt. Von den in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren sind 44,8 Prozent Mitglied in einem Verein oder einer gemeinnützigen Organisation – weil es ihnen Freude bereitet. Die Aufgaben der befragten Freiwilligen sind vielfältig, am häufigsten werden organisatorische Tätigkeiten sowie Leitungs- und Vorstandsfunktionen ausgeübt.

Weiterbildung im Freiwilligensektor – die Gesellschaft profitiert

Fast ein Viertel der Engagierten übt eine freiwillige Tätigkeit aus, für die eine spezifische Aus- oder Weiterbildung erforderlich ist. Am häufigsten benötigen die Engagierten im Bereich der Unfall- und Rettungsdienste sowie der Freiwilligen Feuerwehr eine spezielle Aus- oder Weiterbildung. Freiwilliges Engagement ermöglicht Lernerfahrungen – das ist der Punkt an dem die „Digitale Nachbarschaft“ (#DiNa) ansetzt: die #DiNa ist ein Angebot, das Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Internetsicherheit anbietet. So leistet die „Digitale Nachbarschaft“ einen Beitrag, zur Kompetenzerweiterung im freiwilligen Sektor: Ehrenamtliche werden zu Kompetenzträgern im Bereich IT-Sicherheit ausgebildet und dazu befähigt ihr Wissen an ihre Nachbarschaft, ihren Verein oder ihr soziales Umfeld weiterzugeben.

Die #DiNa rüstet ihre Multiplikatoren mit leicht verständlichem Handwerkszeug um souverän durch Netz zu navigieren und stärkt so BürgerInnen und Ehrenamt.

 

Link zur Kurzzusammenfassung des Freiwilligensurveys 2014: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Freiw... 

Link zu Langfassung des Freiwilligensurveys 2014: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Freiw... 

Link zur DiNa- Terminseite: http://digitale-nachbarschaft.de/termine 

DiNa beim VHSCamp in Hamburg

Das vhscamp16 – Erweiterte Lernwelten

Am 15./16. April 2016 findet das #vhscamp16 in der Hamburger Volkshochschule statt. Die Themen reichen von neuen Videokonferenzsystemen, Social Media in der Lehre, Marketing bis zur Organisation von Erwachsenenbildung und vielem mehr. Auch die "Digitale Nachbarschaft" ist vor Ort: unsere Projektleiterin Nina Galla stellt das Projekt vor und freut sich auf neuen Input im Bereich Digitales Ehrenamt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

Video-Tutorial zu Social Media ist online!

Liebe Scouts, liebe Dozenten, Experten und alle Interessierten in der Digitalen Nachbarschaft,

 

heute können wir endlich unser Video-Tutorial zum Thema Social Media veröffentlichen!

Soziale Netzwerke gehören heute für viele Menschen zum Alltag dazu. Es werden Kontakte geknüpft, mit Menschen kommuniziert und Informationen geteilt. Vier von Fünf Internetnutzerinnen und -nutzern sind in einem sozialen Netzwerk angemeldet. Der große Erfolg und Zulauf hat aber auch die Risiken erhöht. Denn: Vor betrügerischen Machenschaften ist auch ein absoluter Profi nicht gefeit. Wer mit den Regeln und Gefahren vertraut ist, kann sich sicher in sozialen Netzwerken bewegen – egal ob beim Video-Streaming, im Fotonetzwerk oder beim Karriere-Kick auf der Businessplattform.

 

Weiter Informationen zum Thema finden hier: http://digitale-nachbarschaft.de/themen

Oder Sie besuchen eines unserer Social Media Webinar: http://digitale-nachbarschaft.de/termine

 

Wir freuen uns auf Sie!

 

Und jetzt: viel Spaß beim Video - teilen Sie es gerne mit Freunden, Bekannten und in Ihrem Verein!

 

 

Digitale Nachbarschaft feiert Auftakt

Am 10. Dezember stellte DsiN zusammen mit Unterstützern und Partnern die neue Initiative „Digitale Nachbarschaft" in Berlin vor. Zusammen mit Interessierten aus Vereinen und Freiwilligenarbeit wurden am Nachmittag zwei Workshops für ehrenamtlich Aktive abgehalten.

Am Abend diskutierten Politik, NGOs und Wirtschaft das Thema „Ehrenamt digital – Potenziale sicher nutzen!“. Nach einer Keynote von Stefan Paris, Stabsleiter für IT- und Cybersicherheit im Bundesministerium des Innern, machten zwei Impuls-Vorträge von Gisela Piltz, FDP-Vorstand, und Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE), der seine Erfahrungen mit der Digitalisierung des Ehrenamts schilderte, den Anfang. Teilnehmer der anschließenden Panel-Diskussion waren außerdem Markus Winkler, Online Campaigner beim WWF, Björn Lampe, Vorstand betterplace.org, Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz bei Google Germany und Dr. Michael Littger, DsiN-Geschäftsführer, als Moderator.

Panel_KickOff

Die Diskutanten waren sich einig, dass die Digitalisierung längst im Ehrenamt angekommen ist und die Chancen des Internet die freiwillige Arbeit beflügeln, dabei aber auf richtige Anwendung und Sicherheit zu achten ist. Hierbei benötigen noch sehr viele Ehrenamtliche, vor allem in kleineren Organisationen, Hilfe. Dass die Nutzung der Chancen unter Sicherheitsaspekten auch zum Spagat werden kann, machte Björn Lampe deutlich, als er auf den Konflikt zwischen Datenschutz (der Spender) einerseits und dem Anspruch an Transparenz andererseits hinwies. Hier stünden sich permanent das Verantwortungs- bewusstsein der Organisation und die berechtigen Interessen der Nutzer gegenüber.   

Der Datenschutz stand auch im Fokus der Beiträge von Gisela Piltz: So legt sie besonderen Wert darauf, dass Nutzerinnen und Nutzer mündig und selbstbestimmt sicher im Netz sein sollten – idealerweise sollte alles privat sein, was nicht seitens der Nutzer aktiv veröffentlicht wird. Nicht nur, um zu erkennen, was mit den persönlichen Daten geschieht, brauchen Ehrenamtliche niedrigschwellige Unterstützungsangebote, betonte Dr. Ansgar Klein. Es sei sinnvoll, zu diesem Zweck Synergien zu schöpfen, um den verschiedenen Bedarfen des Ehrenamts zu begegnen. So sei nach den Erfahrungen von WWF-Campaigner Markus Winkler insbesondere auch das Urheberrechtsgesetz und seine richtige Anwendung eine riesige Herausforderung für Ehrenamtliche, die eigene Webseiten und Social Media Kanäle bedienten. Gemeinsam mit Björn Lampe von betterplace machten die Aktiven auf dem Panel klar, dass es oft zwar nicht an Willen fehlte, jedoch an Zeit und Geld.

Pubikum_KickOff

Die „Digitale Nachbarschaft“ (DiNa) finden alle Panelisten unterstützenswert – unter anderem, weil das Projekt mit seinen Dialog-Angeboten den Anspruch an niedrigschwellige Schulungsmaterialien erfüllt.  Nicht zuletzt aber auch, weil die Schulungen in der DiNa komplett kostenfrei sind, dank der Förderung des Bundesministeriums des Innern und zusätzlicher Unterstützung von Google, deren Vertreterin Sabine Frank ebenfalls auf dem Panel saß und das Engagement des Unternehmens in Sachen Freiwilligenarbeit betonte: So ist Google nicht nur als Beiratsmitglied bei DiNa aktiv, sondern startete kürzlich mit der „Impact Challenge“ einen hochdotierten Wettbewerb für das digitale Ehrenamt.   

Der DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger nahm die Aufgabe, mit der „Digitalen Nachbarschaft“ Netzwerke und Synergien unter Aktiven zu schaffen und zu nutzen, gern an und sagte zu, gemeinsam mit dem Projektteam ehrenamtliche Organisationen aller Größen angstfrei durch die digitale Transformation zu führen. Auf gute digitale Nachbarschaft!

Weiter Impressionen finden sich hier.

 

Wir suchen: Eine/n Co-ModeratorIn!

Für die Begleitung unserer Webinare suchen wir ab sofort eine studentische Aushilfe:

Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements ist Ihnen eine Herzensangelegenheit? Sie sind fit in den gängigen Online- und Social Media Anwendungen und haben die aktuelle Nachrichtenlage zu Netzpolitik, Internet-Sicherheit und Digitaler Wirtschaft stets im Blick?

Die „Digitale Nachbarschaft“ bildet in Online-Webinaren ehrenamtliche Multiplikatoren aus, die in ihrem privaten und ehrenamtlichen Umfeld Verbraucherinnen und Verbraucher zu sicherer und souveräner Internetnutzung schulen. Für diese einstündigen Webinare suchen wir Sie als Co-ModeratorIn im Rahmen eines Minijobs für 450 Euro und 30 Stunden im Monat.

 

Ihre täglichen Herausforderungen:

  • Sie richten monatlich Webinar-Termine auf der Webinar-Plattform ein
  • Sie betreuen und begleiten die Webinare als Co-ModeratorIn und unterstützen die Webinar-DozentInnen gegebenenfalls auch inhaltlich
  • Sie bereiten Aktualisierungen des Unterrichtsmaterials inhaltlich auf Basis der aktuellen Nachrichtenlage vor und unterstützen damit die Qualitätssicherungsmaßnahmen des Projektteams

 

Ihr Profil:

  • Student, gern im MINT-Bereich, Kommunikation oder Pädagogik mit Affinität zu IKT-Fragestellungen
  • Schnelle Auffassungsgabe, technisches Grund-Verständnis, um Webinar-Teilnehmer bei kleineren technischen Problemen per Chat helfen zu können
  • Zuverlässigkeit, Kommunikationsstärke und moderierendes Auftreten
  • Gern mit Erfahrungen in Schulung, Training oder Ausbildung
  • Gespür für bildungsrelevante Anliegen und Identifikation mit Aufklärungsbedürfnissen der Verbraucher zu digitaler Souveränität

 

 Bei Interesse senden Sie uns bitte Ihre Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Einstiegtermins per E-Mail an k.mosene@sicher-im-netz.de

Hier gibt es die vollständige Stellenausschreibung auf der Homepage des DsiN!

Einladung Auftakt-Veranstaltung am 10.12. in Berlin!

Wir laden Sie ein, uns und unser Projekt kennenzulernen:

Am 10. Dezember stellen wir uns und unser Projekt in Berlin vor und wollen Sie als unsere zukünftigen Scouts, aber auch Interessierte, Impulsgeber, Ehrenamtliche und Engagierte kennenlernen:


Donnerstag, den 10. Dezember 2015
ab 14.00 Uhr Workshops für Ehrenämter
ab 17.00 Uhr Abendveranstaltung
Kalkscheune Berlin, Johannisstr. 2, 10178 Berlin
(Eingang Kalkscheunenstraße, direkt gegenüber dem Bühneneingang Friedrichstadtpalast)


Ab 14.00 Uhr: Workshops für ehrenamtlich Aktive

Unser Workshop 1 vermittelt Ihnen Einblicke in die Details unserer Scout-Ausbildung und Schulungsinhalte: Warum lohnt die Ausbildung? Zu welchen Themen wird geschult? Gemeinsam mit Ihnen erörtern wir die Unterrichtsmaterialien und besprechen Ihre Bedarfe und relevante Themen zur Weitergabe in Vereinen, Organisationen oder in Ihrer Nachbarschaft.

Parallel dazu vermitteln wir in Workshop 2 die pädagogischen Grundlagen erfolgreicher Schulungen, von denen Sie als Scout bei der Weitergabe von Digitalwissen in Ihrem Netzwerk profitieren.


Ab 17.00 Uhr: Abendveranstaltung

Zum Abend freuen wir uns auf eine gemeinsame Diskussion mit Ihnen zum Thema Digitales Ehrenamt – Chancen, Potentiale, Risiken:

• Einleitende Worte durch Dr. Michael Littger, Geschäftsführer Deutschland sicher im Netz e.V.
• Key Note von Stefan Paris, Stabsleiter für IT- und Cybersicherheit im Bundesministerium des Innern


Ab 17.30 Uhr: Panel-Debatte „Ehrenamt digital – Potenziale sicher nutzen!“

Mit Impuls-Vorträgen von Gisela Piltz, stv. FDP-Landesvorsitzende NRW und Dr. Ansgar Klein, Bundesnetzwerk Bürgerschaftsliches Engagement, mit einem Erfahrungsbericht zur Digitalisierung des Ehrenamtes. Weitere Teilnehmer sind

• Dr. Astrid Deilmann, Leiterin Digitale Kommunikation WWF
• Björn Lampe, Vorstand betterplace.org
• Sabine Frank, Leiterin Regulierung,Verbraucher- und Jugendschutz Google Germany (Projekt Google Impact Challenge, Beirat „Digitale Nachbarschaft“)
• Martina Schwebe-Eckstein, Group Corporate Responsibility, Deutsche Telekom AG (Beirat „Digitale Nachbarschaft“)


Ab 19.00 Uhr: Netzwerken mit der Digitalen Nachbarschaft


21:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

 

Melden Sie sich jetzt hier kostenfrei an: https://www.sicher-im-netz.de/auftaktveranstaltung-digitale-nachbarschaft


Wir freuen uns auf Sie!

Termine, Termine!

Wir haben neue Termine für alle, die Scout bei der Digitalen Nachbarschaft werden wollen:

Ab dem 18. November geht es weiter mit Webinaren zu den Themen

  • Einkaufen & Bezahlen im Internet
  • Kommunikation via E-Mail
  • Trends & Innovationen

Hier lernen Sie, wie Sie als Scout ihren Schülern den sicheren Umgang mit Shopping-Plattformen, Bezahl-Diensten und Online-Banking beibringen. Außerdem geht es um Spam-Erkennung und -Vermeidung sowie Verschlüsselung.

Wer gern einen Blick in die Zukunft wirft, kann sich außerdem über den aktuellen Status von selbstfahrenden Autos und Wearables schulen lassen und gewinnt dabei einen Eindruck, welche Sicherheits-Themen morgen auf uns zu kommen und über die es lohnt, heute schon nachzudenken.

Hier geht es zur Terminübersicht: Alle Webinare im November!

 

Bild: "Kalender" von Anka Albrecht https://www.flickr.com/photos/134465805@N06/21472974429

Lizenz: CC-BY 2.0 https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

SecureAutoType: Passwort-Manager neu gedacht

Ein Passwort-Manager aus zwei Komponenten.

Sicherheit im Umgang mit Passwörtern ist wichtiger denn je. 
Wer sich und seine Passwörter nicht schützt, spielt immer mit der Gefahr Ziel von Datendieben, Spyware, oder Phishing zu werden. Doch der richtige Umgang mit Passwörtern ist durch die Fülle an Informationen in Foren, Blogs, oder Zeitschriften für den Einzelnen kaum zu durchschauen.

Die kürzlich von Iulia Ion, Rob Reeder und Sunny Consolvo (Google Inc.), veröffentlichte Studie “...no one can hack my mind: Comparing Expert and Non-Expert Security Practices hat nun verglichen, welche Sicherheitsmaßnahmen für IT-Sicherheitsexperten und Nicht-Experten am wichtigsten sind.

Interessant bei der Studie ist, dass beide Gruppen unterschiedliche Herangehensweisen an IT-Sicherheit haben, sich aber dennoch einig sind, dass Passwörter die wichtigste Rolle spielen um sich zu schützen. Fünf der zehn meistgenannten Tipps der beiden Gruppe, beziehen sich auf den richtigen Umgang mit Passwörtern. Für IT-Sicherheitsexperten hat die Installation von Softwareupdates die höchste Priorität. Gefolgt von jeweils einmaligen Passwörtern für jede Anmeldung, der Zwei-Faktor-Authentisierung, Nutzung starker Passwörter und vor allem die Nutzung von Passwortmanagern. Für Nicht-Experten haben Antiviren-Software und die Nutzung starker Passwörter höchste Priorität, danach folgen Passwörter regelmäßig zu ändern, nur bekannte Websites zu besuchen und persönliche Informationen nicht preiszugeben.

Am auffälligsten ist aber, dass nur 24% der Nicht-Experten Passwort-Manager benutzen. Bei den Experten sind es jedoch 73%. Der Hauptgrund ist, dass viele der Nicht-Experten diese schlichtweg nicht kennen. Weitere Punkte sind, das fehlende Wissen über die Sicherheit dieser Systeme, Angst vor Datenverlust wenn alle Passwörter eines Benutzers an einem Ort abgespeichert sind und die schlechte Anwenderfreundlichkeit bestehender Systeme.                               

 

Doch was sind Passwort-Manager genau? Ein Passwort-Manager ist eine spezielle Software, die vor allem Passwörter für verschiedene Anwendungen in einem verschlüsselten Container sichert. Der Anwender muss nur noch ein einziges Passwort im Kopf haben: das Masterpasswort zum Passwort-Manager. Das macht es komfortabler, sichere Kennwörter einzusetzen. Denn durch die Software muss man sich keine langen und  komplizierte Passwörter merken. Ein guter Passwortmanager ist jedoch nicht nur für die Verwaltung von Zugangsdaten zuständig. Er kann außerdem für jeden Zweck neue starke Passwörter, also eine zufällige Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen, generieren.

Welche unterschiedlichen Passwort-Manager-Systeme gibt es? Zum einen gibt es Offline-Passwort-Manager wie KeePass. Diese speichern die Passwörter in einem verschlüsselten Container auf der eigenen Festplatte. In diesem verschlüsselten Container wird eine Datenbank angelegt, in die alle Zugangsdaten und Passwörter eingetragen werden. Der Nachteil von KeePass und anderen Offline-Lösungen ist, dass die Datenbank nicht so einfach über mehrere Geräte hinweg synchronisiert werden kann. Wer gleichzeitig Desktop-Rechner, Laptops oder Smartphones nutzt, muss darauf achten, dass die jeweiligen Änderungen auf alle Geräten übertragen werden.                                                                        

Zum anderen gibt es die webbasierten Passwort-Manager wie z.B. LastPass. Dieser ist im Gegensatz zu KeePass komplett webbasiert. Die Verwaltung erfolgt über ein Browser-Addon, das sämtliche Passwörter in einem verschlüsselten Container auf den Servern des Unternehmens speichert. Die Passwörter werden dabei zuerst auf dem lokalen Nutzer-PC verschlüsselt und dann online gesichert. Bei Passwortdiensten wie LastPass kann der Nutzer mit wenigen Klicks über mehrere Geräte und Plattformen hinweg auf Passwörter zugreifen. Der Nachteil ist jedoch, dass die Passwörter von der Verfügbarkeit und Sicherheit eines Dritten abhängig sind.

 

Passwort-Manager dienen den Anwendern entweder als Erinnerungsstütze, das heißt sie haben ihre Passwörter darin abgespeichert und schauen nur rein, wenn sie ein Passwort vergessen haben, oder als zentraler Ort aus dem die Passwörter bei Bedarf in einen Anmeldedialog kopiert werden. Das Hauptproblem der gängigen Passwort-Manager ist, dass man sie nicht zur Anmeldung an Betriebssystemen nutzen kann, da man zur Nutzung bereits am PC angemeldet sein muss. Nutzt man um diesem Problem zu entgehen mehrere Geräte, bleibt den Anwender nichts anderes übrig, als sich das Passwort an einem Gerät anzeigen zu lassen und das Passwort manuell in den Anmeldedialog einzutippen. Dies ist nicht nur sehr unkomfortabel, sondern stellt auch eine große Sicherheitslücke dar, da Fremde das Passwort in Klartext sehen könnten. Lösung "SecureAutoType" des Fraunhofer Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB

 

SecureAutoType ist ein spezieller Passwort-Manager, der aus zwei Komponenten besteht. Die Erste ist eine App für mobile Endgeräte wie Smartphone oder Tablets. Diese App zeichnet sich durch ihre besonders benutzerfreundliche Oberfläche und einfach Bedienung aus. Mit ihr können bestehende Passwörter einfach importiert und verwaltet werden.  Die zweite Komponente ist ein Hardware-Adapter, der sich wie ein USB-Stick an jedem PC stecken lässt und dort als USB-Tastatur erkannt wird. Dies ermöglicht, dass die Passwörter direkt in die Anwendung eingetippt werden und der PC keinen Unterschied zwischen SecureAutoType und einer manuellen Eingabe über eine Tastatur erkennt. Es werden weder spezielle Treiber noch Software auf dem PC benötigt.

 

SecureAutoType ist außerdem sehr sicher. Nur der Hardwareadapter kann Passwörter entschlüsseln, auf das Smartphone werden nur verschlüsselte Daten verarbeitet. Somit würde auch ein erfolgreicher Hackerangriff und Diebstahl der Datenbank vom Smartphone folgenlos bleiben.

Möchte sich der Benutzer an einem PC anmelden, steckt er den Hardware-Adapter in den Computer ein und wählt in der App die entsprechenden Anmeldedaten aus, die immer noch verschlüsselt per Bluetooth an den Hardware-Adapter gesendet werden. Der Hardware-Adapter empfängt die Anmeldedaten, entschlüsselt sie und sendet dann Benutzername und Passwort als Tastaturbefehle an den PC. Das SecureAutoType vereint somit die sichere Verwaltung und anwenderfreundliche Eingabe von Passwörtern in einer Lösung.

 

Bild: "unsicheres Passwort" von Tim Reckmann https://www.flickr.com/photos/foto_db/14862441078

Lizenz: CC-BY-NC-SA 2.0) https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/

Tag des geistigen Eigentums

Der Tag des geistigen Eigentums erinnert uns daran: Das Internet hat den Alltag von vielen Menschen extrem vereinfacht und bereichert. Das Internet bietet einen großen Freiraum, doch ist es kein rechtsfreier Raum. Viele Aufgaben lassen sich digital schneller und unkomplizierter erledigen.

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Das Ehrenamt wächst

31 Millionen Freiwillige engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich – dies belegt das neu erschienene Freiwilligensurvey. Ob im Bereich Breitensport, Bildung oder in der Kirchengemeinde, die Anzahl der Freiwilligen steigt.

 

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DiNa beim VHSCamp in Hamburg

Das vhscamp16 – Erweiterte Lernwelten

Am 15./16. April 2016 findet das #vhscamp16 in der Hamburger Volkshochschule statt. Die Themen reichen von neuen Videokonferenzsystemen, Social Media in der Lehre, Marketing bis zur Organisation von Erwachsenenbildung und vielem mehr. Auch die "Digitale Nachbarschaft" ist vor Ort: unsere Projektleiterin Nina Galla stellt das Projekt vor und freut sich auf neuen Input im Bereich Digitales Ehrenamt.

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

 

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Video-Tutorial zu Social Media ist online!

Liebe Scouts, liebe Dozenten, Experten und alle Interessierten in der Digitalen Nachbarschaft,

 

heute können wir endlich unser Video-Tutorial zum Thema Social Media veröffentlichen!

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Digitale Nachbarschaft feiert Auftakt

Am 10. Dezember stellte DsiN zusammen mit Unterstützern und Partnern die neue Initiative "Digitale Nachbarschaft" in Berlin vor.
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Wir suchen: Eine/n Co-ModeratorIn!

Für die Begleitung unserer Webinare suchen wir ab sofort eine studentische Aushilfe:

Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements ist Ihnen eine Herzensangelegenheit? Sie sind fit in den gängigen Online- und Social Media Anwendungen und haben die aktuelle Nachrichtenlage zu Netzpolitik, Internet-Sicherheit und Digitaler Wirtschaft stets im Blick?

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Einladung Auftakt-Veranstaltung am 10.12. in Berlin!

Wir laden Sie ein, uns und unser Projekt kennenzulernen:

Am 10. Dezember stellen wir uns und unser Projekt in Berlin vor und wollen Sie als unsere zukünftigen Scouts, aber auch Interessierte, Impulsgeber, Ehrenamtliche und Engagierte kennenlernen:

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Termine, Termine!

Wir haben neue Termine für alle, die Scout bei der Digitalen Nachbarschaft werden wollen:

Ab dem 18. November geht es weiter mit Webinaren zu den Themen

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