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News & Trends

SiBa-Sicherheitstipp für Vereine: Schatzmeister erhalten häufig gefälschte E-Mails

Kriminelle versenden derzeit gezielt an Schatzmeister und Kassenwarte von Vereinen gefälschte E-Mails im Namen des Vereinsvorstands. In den E-Mails wird der jeweilige Empfänger gebeten, eine Überweisung ins Ausland zu tätigen - das Geld landet dann bei den Betrügern.

Durch eine namentliche Ansprache sowie einen auf den ersten Blick korrekten Absender sind die Nachrichten nicht auf den ersten Blick als Fälschung erkennbar: Die Namen und E-Mail-Adressen recherchieren die Betrüger vorab im Internet oder im Vereinsregister. Auffällig ist jedoch, dass sich die Antwort-Adresse von der Absender-Adresse unterscheidet – viele E-Mail-Anwendungen markieren diese Nachrichten deshalb automatisch als Spam.

Dennoch rät SiBa zur Sensibilisierung: Sogenanntes „Social Engineering“, bei dem Empfänger dank Vorabrecherchen der Betrüger namentlich und im passenden Kontext angesprochen werden, sind eine beliebte Masche. Prüfen Sie bei ungewöhnlichen E-Mails deshalb immer sorgfältig, ob es mit rechten Dingen zugeht. Prüfen Sie beispielsweise bei unerwarteten Überweisungsaufträgen immer über einen anderen Kanal, ob der Auftrag tatsächlich echt ist.
 

Freie Mitarbeit im Datenmanagement auf Honorarbasis gesucht

Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) ist zentraler Ansprechpartner für Verbraucher und mittelständische Unternehmen beim Thema IT Sicherheit. Mit dem Ziel einer „Digitalen Aufklärung“ stehen wir für die Sensibilisierung und Befähigung von IT-Anwendern im sicheren Umgang mit der Digitalisierung durch praxisnahe und messbare Aufklärungsinitiativen. Über Projekte, die DsiN im Verbund mit seinen Vereinsmitglieder und Partnern durchführt, werden praktische Hilfestellung und Initiativen rund um das Thema IT-Sicherheit geschaffen.

Der Verein engagiert sich herstellerunabhängig und produktneutral und steht seit 2007 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. In der Digitalen Agenda hat die Bundesregierung einen Ausbau der Zusammenarbeit und Unterstützung von DsiN beschlossen.

Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort einen
freien Mitarbeiter (m/w) auf Honorarbasis im Datenmanagement.

Ihre Aufgaben

  • Unterstützung des Projektteams im Datenmanagement
  • Datenerfassung in CRM
  • Korrektur und Änderung von vorhandenen Daten, Dublettenbereinigung

Ihr Profil

  • Gute MS-Office-Anwenderkenntnisse (insbesondere Excel) sowie Kenntnisse im Umgang mit dem CRM-System Microsoft Dynamics
  • Sie sind ein Organisationstalent, arbeiten genau, strukturiert, zuverlässig, gerne im Team und eigenverantwortlich.
  • schnelle Auffassungsgabe
  • Erfahrung im Umgang in der Datenpflege sowie Kenntnisse im Umgang mit dem CRM-System Microsoft Dynamics wünschenswert

Wir bieten ein interessantes und dynamisches Arbeitsumfeld mit spannenden Einblicken in die Arbeit zu Themen rund um Schutz, Sicherheit und Vertrauen im Umgang mit dem Internet und Digitalisierung.

Der zeitliche Umfang beträgt ca. 20 Tage à 8 Stunden. Die Arbeitszeit kann in Absprache flexibel gestalten werden. Das Honorar liegt bei 15 Euro pro Stunde.

Weitere Informationen über Deutschland sicher im Netz e.V. unter www.sicher-im-netz.de.

Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen und gerne im Team arbeiten, freuen wir uns über Ihre Bewerbung bis zum 15.06.2018 per E-Mail an bewerbung@sicher-im-netz.de.

Bildnachweis: Fotolia

DiNa beim Gesellschaftlichen Dialog Ethik & Digitalisierung

Am 17. April 2018 fand im Berliner Humboldt Carré der Gesellschaftliche Dialog Ethik & Digitalisierung statt. Der DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger diskutierte mit Bundesministerin Dr. Katarina Barley und weiteren Gästen vor rund 300 Teilnehmern die Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Gesellschaft. Im Vorfeld der Veranstaltung begrüßte Littger die Ethik-Debatte als eine Chance für die Digitalisierung: „Die aktuelle Ethik-Debatte sucht nach neuen Antworten auf grundlegende Fragen und Bedarfe in der Digitalisierung. Sie rückt den Mensch in das Zentrum der Betrachtungen. Das schafft Chancen für Veränderungen,“ so Littger. „Wer digital ethisch handeln möchte, muss die Veränderungen verstehen, kontrollieren und gestalten können. Viele Menschen sehnen sich nach profunder Orientierung in ihrem digitalen Alltag.“

Als digitales Aufklärungsprojekt von DsiN konnte auch die Digitale Nachbarschaft auf dem Kongress in einer eigenen Infoausstellung zu ihrem Angebot informieren.

Die Digitale Nachbarschaft fördert die sichere, digitale Transformation von ehrenamtlich geprägten Engagements und wendet sich dafür an aktive Menschen in Vereinen und anderen Initiativen, die sie zu Scouts zu digitalen Fragestellungen in ihrem ehrenamtlichen Umfeld ausbilden.

Angebote zum Mitmachen in 2018

In den vergangenen Jahren hat die Digitale Nachbarschaft mithilfe verschiedener Bildungsformate viele hundert Vereine und ehrenamtliche Organisationen erreicht. Im neuen Jahr werden die bestehenden Angebote weitergeführt: Sie reichen von rechtssicheren Webpräsenzen, datensicherer Mitgliederverwaltung bis zum Passwortschutz und verschlüsselter Kommunikation im Verein.

Die Initiative mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern setzt auf die Schulung von ehrenamtlich engagierten Bürgern, sogenannten „Scouts“ der Digitalen Nachbarschaft. Sie werden darin befähigt, ihr Wissen an Vereinsmitglieder sowie Freunde und Bekannte weiterzugeben.

Über Webinaren, Selbstlernkursen oder Workshops vor Ort erlernen Teilnehmer*innen Praxistipps zum souveränen Umgang mit Sozialen Medien, sichere Bezahlmethoden im Internet oder datensichere Kommunikation und Zusammenarbeit vereinsintern. Sie finden somit Anwendung im Vereinsalltag. Scout-Kurse können auf Einsteiger*innen- oder Fortgeschrittenen-Niveau absolviert werden.

Die Anmeldung zu Webinaren und die Teilnahme an Selbstlernkursen sind jederzeit möglich. Vereine können sich zudem dafür bewerben, dass die Digitale Nachbarschaft vor Ort einen Workshop zur Internetsicherheit durchführt. 

Bildnachweis: Fotolia

Digitaler Nachbarschaftsgipfel 2017

In der Keynote zur Eröffnung des Gipfels würdigte Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, das breite bürgerschaftliche Engagement in Deutschland als wesentliches Element für eine starke Zivilgesellschaft. So engagierten sich rund 31 Millionen Menschen in ehrenamtlichen Initiativen. Für sie biete die Digitalisierung ganz neue Chancen bei der Bewältigung der Verwaltungs- und Vereinsaufgaben. Gleichzeitig stelle die Digitalisierung das Ehrenamt vor neue Herausforderungen, so Staatssekretär Vitt. Jede zweite Freiwilligenorganisation bedürfe laut aktueller Studien zusätzlicher Unterstützung zum sicheren Umgang mit dem Internet.

In drei parallelen Gesprächssalons diskutierten auf dem Gipfel über 20 Sprecher und Experten zu digitalen Fragestellungen des Ehrenamts. Die Veranstaltungsteilnehmer hatten auf diese Weise die Möglichkeit mit namenhaften Vertretern aus Politik, Wirtschaft und NGO´s ins Gespräch zu kommen und sich zu den Themenschwerpunkten „Renaissance des Ehrenamts – digital, sicher regional“, „Cybersicherheit und Datenschutz – worauf es in Vereinen ankommt“ und „Hilfe, mein Verein wird digital – Praxishilfe für den Alltag“ auszutauschen.

Zum Gipfelausblick unterstrich Bundesministerin Brigitte Zypries die wachsende Relevanz des Ehrenamts in der Gesellschaft. „Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Es ist mir deshalb auch ein persönliches Anliegen, bestehendes ehrenamtliches Engagement zu stärken - auch indem digitale Möglichkeiten für Vereine aufgezeigt und gefördert werden", erklärte die Ministerin im Dialog mit weiteren Gipfelsprechern auf der Veranstaltung.

 

Nutzen auch Sie unser kostenfreies Angebot und werden Sie Scout für Sicherheit im Internet! Ob in Live-Webinaren, Selbstlernkursen, Tutorials oder Basistexten - die DiNa bietet eine umfangreiche Themenauswahl zur souveränen Nutzung des Internets für Einsteiger und Fortgeschrittene und befähigt dazu, dass erworbene Wissen an andere weiterzugeben.

 

Wir bedanken uns bei allen Gästen, Experten, Tischmoderatoren und Diskussionsteilnehmern für den spannenden Austausch und die neuen Impulse!

 

Bildergalerie Digitaler Nachbarschaftsgipfel 2017

 

Besonders freuen wir uns über die tolle Zusammenfassung der Gipfel-Ergebnisse durch unsere Live-Zeichnerin vor Ort!
© Anne Lehmann

 

Daten verschlüsselt in der Cloud lagern: So geht’s

Die Nutzung von Cloud-Speicher-Diensten ist für viele Menschen inzwischen zum Alltag geworden: Von überall und jedem Gerät aus auf wichtige Dateien zugreifen, das Fotoalbum mit den Bildern vom letzten Urlaub einfach per Link an Freunde schicken, ganze Ordnerstrukturen und große Datenmengen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren - Cloud-Speicher haben eine Reihe unbestreitbarer Vorteile. Hinzu kommt, dass sich viele Cloud-Speicher-Dienste - zumindest in einer Basis-Version - kostenfrei nutzen lassen und nicht selten bereist auf Ihren Geräten vorinstalliert sind.

Diese ganzen Vorteile haben jedoch einen Haken: Die Daten liegen in der Regel auf fremden Servern, oftmals außerhalb der EU. Auf diese kann der jeweilige Anbieter direkt zugreifen, im schlimmsten Fall lesen unbefugte Dritte mit.

Es empfiehlt sich deshalb, die Daten in der Cloud nur verschlüsselt zu speichern – und das geht leichter, als man denkt. Eine ganze Reihe von Anbietern hat hierfür spezialisierte Lösungen entwickelt, die dafür sorgen, dass man am Ende mit der Cloud genauso weiterarbeiten kann wie zuvor. Das Zauberwort lautet: Transparente Verschlüsselung.

Mit diesem Begriff ist gemeint, dass die Ver- und Entschlüsselung hinter den Kulissen stattfindet und man als Nutzer davon nichts mitbekommt. Bezogen auf die Cloud bedeutet das: Ich öffne wie gehabt meinen Cloud-Speicher-Ordner und sehe den gleichen Inhalt wie zuvor; ich kann mit den Dateien wie gehabt interagieren. Der Cloud-Anbieter bzw. mögliche Angreifer sehen in der Cloud jedoch nur verschlüsselte Dateien und Ordner, die sie nicht auslesen können.

Dafür schaltet sich ein Programm zwischen Cloud und lokaler Nutzung: Automatisch und in Echtzeit werden Dateien beim Öffnen heruntergeladen, entschlüsselt und bereitgestellt – und nach dem schließen wieder verschlüsselt und in die Cloud hochgeladen.

Damit das Ganze so reibungslos funktioniert, muss es nur einmal eingerichtet werden – die meisten Lösungen nehmen den Nutzer hier aber an die Hand und führen Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Dabei muss man allerdings bedenken, dass man die Ver- und Entschlüsselungslösung auf jedem Gerät braucht, das auf die verschlüsselten Dateien zugreifen können soll - praktischerweise gibt es für die meisten Lösungen auch entsprechende Apps für Smartphones.

WannaCry infiziert weltweit PCs

Der Erpressungstrojaner WannaCry hat in kürzester Zeit weltweit zehntausende von Windows-PCs infiziert. Dort eingenistet, beginnt die Schadsoftware damit, wichtige Dateien des Betriebssystems sowie sensible Daten zu verschlüsseln. Dadurch wird das betroffene Gerät größtenteils unbrauchbar. Für die Freigabe und Entschlüsselung der Daten verlangen die Angreifer ein Lösegeld - allerdings gibt es keine Garantie, dass sie das System dann tatsächlich wieder zugänglich machen.

Die Schadsoftware hat Medienberichten zufolge hauptsächlich PCs in Großbritannien und Spanien getroffen, jedoch gibt es überall auf der Welt, auch in Deutschland, Infektionen. WannaCry infiziert PCs über eine bereits bekannte Sicherheitslücke, die Microsoft mit einem Sicherheitsupdate im März geschlossen hat. Offenbar wurde das Update jedoch auf vielen Geräten noch nicht eingespielt.

Das DsiN-Sicherheitsbarometer SiBa rät deshalb dringend dazu, alle Sicherheitsupdates für Ihr Betriebssystem so schnell wie möglich zu installieren. Im Falle von WannaCry betrifft dies insbesondere das "Security Update for Microsoft Windows SMB Server (4013389)".

 

Wie schütze ich mich?
Windows Updates installieren
Security Bulletin zur geschlossenen Sicherheitslücke

Wer kann mir helfen?
Hilfe zu Updates bei Windows

 

Bild: © Santiago Silver / Fotolia

Heute ist World-Password-Day

Dieser Tag soll Sie daran erinnern immer sichere Passwörter zu benutzen. Wie das geht und was Sie noch beachten sollten lesen Sie in den Grundlagen-Tipps aus der Digitalen Nachbarschaft.

 

1. Wählen Sie für jeden Dienst ein eigenes Passwort, das aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen besteht!
Passwörter schützen vor unerlaubten Zugriffen auf Programme, Anwendungen und Ihre Geräte mit all Ihren Inhalten und Daten. Sichere Passwörter sollten eine Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sein und mindestens acht Zeichen lang sein. Es sollte keinen Zusammenhang mit der Person haben, die es sich ausgedacht hat oder benutzt – im besten Fall sollte das Passwort keinen erkennbaren Sinn machen. Jeder genutzte Dienst sollte ein eigenes Passwort haben. Sichere Passwörter lassen sich leicht mit der Passwortkarte (https://www.sicher-im-netz.de/dsin-muster-passwortkarte) des DsiN finden.

2. Gehen Sie sparsam mit persönlichen und sensiblen Daten um!
Oft ist nicht transparent, welche Daten Anbieter sammeln, wie lange sie diese speichern und wer alles auf die Daten zugreifen kann. Mit den persönlichen Daten sollten Sie daher sparsam umgehen und sie nur angeben, wenn sie unbedingt gefragt sind. Ihre Daten sind nicht nur interessant für Werbetreibende im Internet, die Ihnen anhand Ihrer persönlichen Daten und Ihren Nutzungsgewohnheiten passende Werbung aufspielen. Im Gegensatz zu dieser eher „harmlosen“ Variante der Datennutzung gibt es auch Internet-Betrüger*innen, die mit Ihren Daten vor allem an Ihr Geld wollen. Lassen Sie das nicht zu, indem Sie sehr bedacht mit Ihren Daten umgehen und immer genau überlegen, wem Sie im Netz was von sich preisgeben.

3. Nutzen Sie ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall, um sich vor „Schädlingen“ zu schützen!
Auf dem Gerät, mit dem im Internet gesurft wird, sollten ein aktuelles Anti-Viren-Programm und eine Firewall eingerichtet sein. Beide schützen das Gerät vor Schadsoftware aus dem Internet. Durch Updates bleiben Anti-Viren-Programme und Firewalls immer auf dem neuesten Stand.

4. Nutzen Sie immer PIN und Sperrcode zum Schutz Ihres Smartphones oder Tablets.
Die PIN stellt sicher, dass nur berechtigte Personen mit dem Gerät surfen und telefonieren können. Um niemandem den Zugriff auf das Gerät zu erlauben, sollte die PIN niemals verraten, gespeichert oder aufgeschrieben werden. Des Weiteren sollte der Gerätesperrcode immer aktiviert sein.
Sie erhalten die PIN-Nummer zwar von Ihrem Netzanbieter, können diese aber ändern. Den Sperrcode richten Sie selbst in Ihrem Gerät ein: Beide Codes sollten leicht zu merken, aber nicht so einfach sein wie „1234“ oder Ihr Geburtsdatum.

5. Löschen Sie E-Mails ungeöffnet, wenn diese Ihnen unseriös erscheinen und Ihnen die Absender*innen unbekannt sind!
Spam-Mails (Werbe-E-Mails, die ungefragt zugesendet werden) und Phishing-Mails (mit deren Hilfe sensible Daten „gefischt“ werden sollen) sind E-Mails mit betrügerischen Absichten. Zur ersten Kategorie gehören E-Mails mit Lockangeboten wie vermeintlich lukrativen Geschäftsideen, Lotteriegewinnen, Heiratsanfragen und ähnliches. Bei der zweiten Kategorie werden Sie aufgefordert, beispielsweise die täuschend echt wirkende Webseite einer Bank aufzurufen und dort Ihr Passwort zu ändern oder Ihre persönlichen Daten zu aktualisieren. In beiden Fällen gilt: Nichts öffnen, nichts klicken, nichts herunterladen!

6. Kommunizieren Sie verschlüsselt!
E-Mails und Messenger-Nachrichten sollten nur diejenigen lesen können, für die sie bestimmt sind. Wer sensible Daten versenden oder erhalten will, sollte Verschlüsselungstechniken bei der Kommunikation nutzen. Verschlüsselung wahrt auch bei weniger sensiblen Inhalten die Authentizität der Absender*innen und schützt Sie und Ihre Kommunikationspartner vor Betrug.

7. Seien Sie bei sozialen Netzwerken auf der Hut vor Fake-Profilen und Phishing!
Bei Kontaktanfragen ist Aufmerksamkeit gefragt: Kriminelle sammeln Kontakte und digitale Freundschaften: Mit den Daten und Informationen, die sie dann sehen, können sie Schaden anrichten. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine Anfrage wirklich von einer bekannten Person kommt, fragen Sie außerhalb des sozialen Netzwerkes nach, zum Beispiel per Telefon oder im persönlichen Gespräch. So können Sie sicher sein, dass es sich nicht um ein gefälschtes Profil (ein so genanntes „Fake-Profil“) handelt.
Werden Sie auch misstrauisch, wenn Sie von Kontakten gebeten werden, sensible Daten wie Kontodaten zu übermitteln oder auf Links zu klicken, die Sie nicht einordnen können. Soziale Netzwerke werden oft dazu genutzt, Spam zu versenden oder „Phishing“ (Klau von sensiblen Daten) zu betreiben. Fragen Sie auch hier im Zweifel beim Kontakt telefonisch oder persönlich nach.

8. Beachten Sie die Urheber- und Persönlichkeitsrechte!
Sie sollten nur Inhalte veröffentlichen, wenn es Ihre eigenen sind oder Sie eine Erlaubnis haben, sie zu veröffentlichen. Das Veröffentlichen von Inhalten, an denen Sie keine Rechte haben, ist eine Urheberrechtsverletzung, für die Sie abgemahnt werden können. Keine Ausnahme vom Urheberrecht aber eine deutliche Erleichterung gibt es bei der Nutzung von Inhalten, die mit einer Creative-Commons-Lizenz (CC) versehen sind.
Grundsätzlich sollten Sie auch darauf achten, keine Fotos von fremden Personen ohne deren Erlaubnis zu veröffentlichen. Auf das Hochladen von Kinderbildern in sozialen Netzwerken sollte stets verzichtet werden. Es besteht die Gefahr, dass es durch die Veröffentlichungen zu Verletzungen des allgemeinen Persönlichkeitsrechts der abgebildeten Personen und Kinder kommt.
Diese Regeln gelten übrigens für alle Veröffentlichungen im Internet: In sozialen Netzwerken und Blogs sowie auf Webseiten, Foto- und Videoplattformen für Texte, Bilder, Videos und Live-Streams.
9. Schützen Sie sich vor Betrug, indem Sie auf Gütesiegel achten!
Zuverlässige Onlineshops und seriöse Buchungsplattformen für Reisen sind unter anderem an Qualitätssiegeln zu erkennen. Die wichtigsten Siegel sind: Trusted Shops, TÜV SÜD s@fer-shopping, internet privacy standards (ips) und EHI geprüfter Online-Shop.
Achten Sie auf diese Gütesiegel beim Einkaufe und Buchen.

10. Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden und die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim Onlinebanking!
Die sicherste Art, beim Onlineshopping zu bezahlen, ist der Kauf auf Rechnung. Hierbei bezahlen Sie erst, wenn Sie das Gekaufte auch erhalten haben. Alternativ sind SEPA-Lastschriften zu empfehlen: Sie ersteilen dabei ausdrücklich schriftlich mit Unterschrift oder online Ihren Auftrag. Die Händler*innen buchen die Kaufsumme dann von Ihrem Konto ab.
Kreditkartenzahlungen und Treuhand-Services (z. B. PayPal) sind ebenfalls sehr sicher. Nicht zu empfehlen sind Käufe per Bargeldtransfer oder Vorkasse.
Ein sehr sicheres Verfahren für das Onlinebanking ist die sogenannte „Zwei-Faktor-Authentifizierung“. Die besondere Sicherheit des Verfahrens besteht darin, dass der Empfang der erforderlichen TAN-Nummer auf einem Gerät und die Eingabe der TAN für die Transaktion auf einem anderen Gerät erfolgt (mTAN oder photoTAN-Verfahren).

 

Besuchen Sie die Digitale Nachbarschaft auf dem Kirchentag – wir bringen Sie sicher ins Netz!

Eine kleine Pause, eine Weiterbildung mitgenommen: Besuchen Sie uns in der Digitalen Nachbarschaft auf dem Kirchentag in Berlin und Magdeburg und lassen Sie sich in unserer Lernbox zur/m Internet-Sicherheits-Expert*in ausbilden. Besuchen Sie auch unsere Workshops und erfahren Sie alles Wissenswerte zur „Sicherheit im Netz für Gemeinden und Vereine“.

Kirchentag 2017: 25. - 27. Mai

Berlin:

Magdeburg:

  • Festung Mark, Kanonengang

 

Mit unserem Projekt Digitale Nachbarschaft (DiNa) sensibilisieren und trainieren wir Sie als Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder, Bürgerinnen und Bürger im sicheren Umgang mit dem Internet und IT-Sicherheit und befähigen Sie, Ihr Wissen an andere weiterzugeben: Ob Datensicherheit, verschlüsselte Kommunikation, sicheres Einkaufen und Bezahlen im Internet oder ein souveräner Umgang mit sozialen Medien – bei uns finden Sie die wichtigsten Informationen zu allen Fragen rund um Sicherheit im Netz. Wer unsere Multiple-Choice Tests besteht wird Scout, erhält ein eigenes Zertifikat und umfangreiche Lehrmaterialien. Damit können Sie dann selbst Schulungen geben.

Auch auf dem Kirchentag können Sie Scout der DiNa werden und sich, Ihre Gemeinde, Ihren Verein und Ihre Freund*innen sicher ins Netz bringen.

An unserem Stand in Berlin auf dem Markt der Möglichkeiten und im Zentrum Jugend sowie in Magdeburg in der Festung Mark finden Sie unsere Lernbox, in der Sie unsere Selbstlernkurse zu den Themen, die Sie interessieren, an unseren DiNa-Tablets durchlaufen können. Wir haben auch frisches Obst und Getränke, also schauen Sie rein, machen Sie eine kleine Pause und bilden Sie sich ganz nebenbei weiter!

Unsere DiNa-Lernboxen auf dem Kirchentag 2017

  • 25. – 27. Mai in Berlin: Markt der Möglichkeiten auf der Messe Berlin; Halle 1.2, Stand J08
  • 25. – 27. Mai in Berlin: Zentrum Jugend am Tempodrom; Möckernstraße 10, 10963 Berlin
  • 27. Mai in Magdeburg: Festung Mark; Kanonengang, Hohepfortewall 1, 39104 Magdeburg

 

Besuchen Sie auch unsere Workshops zu „Sicherheit im Netz für Gemeinden und Vereine“

Auch in unseren Workshops lernen Sie im Überblick alles Wissenswerte zum Thema Sicherheit im Internet. Die Schwerpunkte der Workshops setzen wir ganz nach Ihren Bedürfnissen, wir vermitteln Ihnen Grundlagen zur sicheren Darstellung Ihrer Gemeinde im Netz aber auch sicherheitsrelevantes Wissen für Ihr privates Surfen. Jeder Workshop schließt mit einer kleinen Pädagogik-Schulung und einem Test, bei erfolgreichem Bestehen können Sie sich im Anschluss Ihr Scout-Zertifikat am DiNa-Stand abholen. Die Workshops stehen allen offen, eine Anmeldung ist nicht nötig:

 

Unser Dank an die Kirchentags-Helfer*innen

Sind Sie ein/e Kirchentags-Helfer*in? Dann bekommen Sie als Dank für Ihr großes Engagement von uns einen Bonus: Statt drei müssen Sie nur zwei Module Ihrer Wahl bestehen um DiNa-Scout zu werden. Wir schenken Ihnen das Modul Pädagogik und machen Sie fit im Netz! Unsere Kurse dauern je etwa 30 Minuten – Sie können also schon in einer Stunde Pause Scout werden.

 

Als Scout der DiNa unterstützen Sie Ihr Umfeld dabei, die Chancen des Internets besser und sicherer zu nutzen und sich vor Sicherheitsvorfällen zu schützen.

Kommen Sie  vorbei bei der DiNa und werden Sie Digitale*r Held*in in Ihrer Nachbarschaft!

 

Das Projekt Digitale Nachbarschaft von Deutschland sicher im Netz e.V. wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und unterstützt von Google Deutschland sowie der Deutschen Telekom AG. Weitere Unterstützer und Partner sind Microsoft Deutschland, der Deutsche Volkshochschul-Verband sowie zahlreiche Partner aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

 

 

Trojaner auf Android Smartphones manipuliert Banking-Apps

Besitzen Sie ein Android-Smartphone? Dann sollten Sie derzeit vorsichtig sein, wenn Ihnen via SMS Updates oder vermeintliche Sicherheitszertifikate angeboten werden. Betrüger nutzen dies als Masche, um durch eine Hintertür an Ihre Onlinebanking-Daten zu kommen.

Wie Sie Ihr Smartphone gegen Angriffe schützen, lernen Sie im Kurs ‚Grundlagen der Sicherheit im Internet‘.

 

Derzeit verbreitet sich ein Trojaner für Android-Smartphones, der es auf Nutzer von Banking-Apps verschiedener Banken abgesehen hat: Befällt der Trojaner das Gerät, wird beim Öffnen der App eine gefälschte Anmeldeseite gezeigt, die Anmeldename, PIN und Bankleitzahl abfragt. Die hier gemachten Angaben werden dann im Hintergrund an den Betrüger weitergeleitet.

Der Trojaner verbreitet sich vorwiegend über Links in SMS- und MMS-Nachrichten und tarnt sich als angebliches Update (zum Beispiel mit dem Titel "Android Update" oder "Mobilfunk Update"), als Sicherheitszertifikat oder als App (wie beispielsweise "Netflix Beta" oder "Super Mario Run"). DiNa und SiBa raten deshalb, Updates und Apps immer nur aus vertrauenswürdigen Quellen zu beziehen, bei Android-Geräten  also nur aus dem offiziellen Play Store.

Darüber hinaus sollten generell auch auf Smartphones Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Hierzu gehören insbesondere Sicherheitseinstellungen und -software, regelmäßige Datensicherungen, die Installation von aktuellen Updates sowie die Vermeidung verdächtiger Seiten beim Browsen im Internet.

Sollten Sie dennoch ein ungewöhnliches Verhalten in Ihrer Onlinebanking-App feststellen, kontaktieren Sie umgehend Ihre Bank – am besten telefonisch und nicht als Antwort auf die verdächtige Nachricht.

 

Lernen Sie, wie Sie Ihr Smartphone gegen Angriffe schützen in den DiNa-Selbstlernkursen.

Im Kurs ‚Grundlagen der Sicherheit im Internet‘ bekommen Sie einen Überblick über sichere Geräteeinrichtungen und die Sicherheitseinstellungen von Browsern und Suchmaschinen. Außerdem bekommen Sie einen Einblick in die Grundlagen der Datensparsamkeit und erfahren, wie Sie sicher mit mobilen Geräten umgehen.

Weitere Tipps zum Onlinebanking bekommen Sie in den DiNa-WebinarenSicher im Netz einkaufen und bezahlen für Einsteiger*innen‘ und ‚Sicher im Netz einkaufen und bezahlen für Fortgeschrittene‘.

 

Wer Ihnen bei Betroffenheit helfen kann:

Hilfe bei Onlinebankingvorfällen beim Ratgeber Internetkriminalität

 

Sicherheitsinformationen jeden Tag aktuell auf Ihr Smartphone – laden Sie hier die SiBa-App herunter:

https://www.sicher-im-netz.de/ratgeber-tools-ratgeber-tools-fuer-alle/siba-aktuelle-meldungen

 

SiBa-Sicherheitstipp für Vereine: Schatzmeister erhalten häufig gefälschte E-Mails

Kriminelle versenden derzeit gezielt an Schatzmeister und Kassenwarte von Vereinen gefälschte E-Mails im Namen des Vereinsvorstands. In den E-Mails wird der jeweilige Empfänger gebeten, eine Überweisung ins Ausland zu tätigen - das Geld landet dann bei den Betrügern.

Freie Mitarbeit im Datenmanagement auf Honorarbasis gesucht

Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) ist zentraler Ansprechpartner für Verbraucher und mittelständische Unternehmen beim Thema IT Sicherheit. Mit dem Ziel einer „Digitalen Aufklärung“ stehen wir für die Sensibilisierung und Befähigung von IT-Anwendern im sicheren Umgang mit der Digitalisierung durch praxisnahe und messbare Aufklärungsinitiativen. Über Projekte, die DsiN im Verbund mit seinen Vereinsmitglieder und Partnern durchführt, werden praktische Hilfestellung und Initiativen rund um das Thema IT-Sicherheit geschaffen.

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DiNa beim Gesellschaftlichen Dialog Ethik & Digitalisierung

Am 17. April 2018 fand im Berliner Humboldt Carré der Gesellschaftliche Dialog Ethik & Digitalisierung statt. Der DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger diskutierte mit Bundesministerin Dr. Katarina Barley und weiteren Gästen vor rund 300 Teilnehmern die Auswirkungen der Digitalisierung auf Mensch und Gesellschaft. Im Vorfeld der Veranstaltung begrüßte Littger die Ethik-Debatte als eine Chance für die Digitalisierung: „Die aktuelle Ethik-Debatte sucht nach neuen Antworten auf grundlegende Fragen und Bedarfe in der Digitalisierung.

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Angebote zum Mitmachen in 2018

In den vergangenen Jahren hat die Digitale Nachbarschaft mithilfe verschiedener Bildungsformate viele hundert Vereine und ehrenamtliche Organisationen erreicht. Im neuen Jahr werden die bestehenden Angebote weitergeführt: Sie reichen von rechtssicheren Webpräsenzen, datensicherer Mitgliederverwaltung bis zum Passwortschutz und verschlüsselter Kommunikation im Verein.

Digitaler Nachbarschaftsgipfel 2017

In der Keynote zur Eröffnung des Gipfels würdigte Klaus Vitt, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, das breite bürgerschaftliche Engagement in Deutschland als wesentliches Element für eine starke Zivilgesellschaft. So engagierten sich rund 31 Millionen Menschen in ehrenamtlichen Initiativen. Für sie biete die Digitalisierung ganz neue Chancen bei der Bewältigung der Verwaltungs- und Vereinsaufgaben.

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Daten verschlüsselt in der Cloud lagern: So geht’s

Die Nutzung von Cloud-Speicher-Diensten ist für viele Menschen inzwischen zum Alltag geworden: Von überall und jedem Gerät aus auf wichtige Dateien zugreifen, das Fotoalbum mit den Bildern vom letzten Urlaub einfach per Link an Freunde schicken, ganze Ordnerstrukturen und große Datenmengen über mehrere Geräte hinweg synchronisieren - Cloud-Speicher haben eine Reihe unbestreitbarer Vorteile. Hinzu kommt, dass sich viele Cloud-Speicher-Dienste - zumindest in einer Basis-Version - kostenfrei nutzen lassen und nicht selten bereist auf Ihren Geräten vorinstalliert sind.

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WannaCry infiziert weltweit PCs

Der Erpressungstrojaner WannaCry hat in kürzester Zeit weltweit zehntausende von Windows-PCs infiziert. Dort eingenistet, beginnt die Schadsoftware damit, wichtige Dateien des Betriebssystems sowie sensible Daten zu verschlüsseln. Dadurch wird das betroffene Gerät größtenteils unbrauchbar. Für die Freigabe und Entschlüsselung der Daten verlangen die Angreifer ein Lösegeld - allerdings gibt es keine Garantie, dass sie das System dann tatsächlich wieder zugänglich machen.

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Heute ist World-Password-Day

Dieser Tag soll Sie daran erinnern immer sichere Passwörter zu benutzen. Wie das geht und was Sie noch beachten sollten lesen Sie in den Grundlagen-Tipps aus der Digitalen Nachbarschaft.

 

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Besuchen Sie die Digitale Nachbarschaft auf dem Kirchentag – wir bringen Sie sicher ins Netz!

Eine kleine Pause, eine Weiterbildung mitgenommen: Besuchen Sie uns in der Digitalen Nachbarschaft auf dem Kirchentag in Berlin und Magdeburg und lassen Sie sich in unserer Lernbox zur/m Internet-Sicherheits-Expert*in ausbilden. Besuchen Sie auch unsere Workshops und erfahren Sie alles Wissenswerte zur „Sicherheit im Netz für Gemeinden und Vereine“.

Kirchentag 2017: 25. - 27. Mai

Berlin:

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Trojaner auf Android Smartphones manipuliert Banking-Apps

Besitzen Sie ein Android-Smartphone? Dann sollten Sie derzeit vorsichtig sein, wenn Ihnen via SMS Updates oder vermeintliche Sicherheitszertifikate angeboten werden. Betrüger nutzen dies als Masche, um durch eine Hintertür an Ihre Onlinebanking-Daten zu kommen.

Wie Sie Ihr Smartphone gegen Angriffe schützen, lernen Sie im Kurs ‚Grundlagen der Sicherheit im Internet‘.

 

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